Die Existenz von Copyshops
Früher hat es sie beinahe an jeder Ecke gegeben und Menschen aller Altersgruppe und Bildung haben sie in Anspruch genommen: Die Copyshops. Sie waren oft in auffallenden Farben gestaltet, damit man sie schon von der Weite sehen konnte. Ältere Personen mussten dort oft Reisepässe kopieren lassen, Dokumente ausdrucken oder einfach andere Unterlagen vervielfältigen. Studenten waren dort sowieso immer anzutreffen, denn zu beinahe jeder Zeit war eine Abschlussarbeit fällig, eine Hausübung abzugeben oder einfach nur etwas von einem Mitstudenten zu kopieren. Mittlerweile gibt es schon seit Längerem zahlreiche Druckereinrichtungen auf den Unis. Hier können Studenten viel billiger und rascher Dinge vervielfältigen. Sehr hilfreich ist das vor allem in der Bibliothek. Nicht immer will man Tonnen von Büchern mit nach Hause schleppen. Schließlich mussten sie dann auch irgendwie wieder zurückkommen. Wozu haben diese Shops aber heute noch ihre Berechtigung und gibt es sie überhaupt noch oft?
Wo sind die Druckereien?
Vereinzelt gibt es sie schon noch, aber das Angebot hat sich binnen kürzester Zeit halbiert. Schließlich ist heute fast schon alles digital. Die meisten lesen ja auch nicht mehr Papierzeitung, sondern informieren sich mit iPad oder eBook über eine Zeitung. Die Zeitung drucken
will man dann nur in seltensten Fällen. Heute ist es auch schon Gang und Gebe, dass einen als Auszubildender der Laptop auf Schritt und Tritt verfolgt. Somit wird alles digitalisiert und Bücher oder andere Papierformate sind nicht mehr notwendig. Zudem darf man auch nicht vergessen, dass Drucker heute schon zu der Standardausrüstung dazugehören. Jeder hat einen zuhause und wenn man in eine neue Wohnung zieht und noch keinen hat, dann kennt man zumindest jemanden. Dieser tut einem sicher einen Gefallen und druckt die paar Seiten aus. Auch in der Arbeit haben viele Mitarbeiter die Möglichkeit Privates auszudrucken. Natürlich nur bis zu einem gewissen Pensum und oft in Schwarz-Weiß, aber dennoch können sie diesen Service nutzen.
Wie wird es weitergehen?
Aber solange es noch gedruckte Bücher gibt und Leute sie auch lesen, werden wohl auch diese Geschäfte nicht gänzlich verschwinden. Aber natürlich wird die Existenz etwas schwerer werden. Sie müssen nämlich auch irgendwie Einnahmen erhalten. Vorstellbar wäre eine Lösung, bei der sie auch noch andere Dinge verkaufen, damit sie nicht nur auf eine Geldquelle angewiesen sind. Ein Werbestudie gepaart mit einer Druckerei ist zum Beispiel eine der häufigsten dieser Mischformen.