Druckerpatronen – Müssen es immer Originale sein?
Von Seiten der Markenhersteller hören wir immer wieder, dass die Garantie eines Druckers erlischt, wenn wir keine Originale, sondern alternative oder auch wieder befüllte Patronen kaufen. Das ist aber nicht so! Es ist zwar richtig, dass wir bei mutwillig oder fahrlässig zugefügten Schäden selber haften, aber was wir für Patronen in den Drucker stecken, solange es dadurch nicht zu Beeinträchtigungen der Funktion kommt, geht den Hersteller nichts an. Es spricht also nichts dagegen, wenn wir preisgünstig Nachfülltinte kaufen oder auf Alternativhersteller zurück greifen.
Alternativhersteller oder selber nachfüllen
Kaufen wir nun also unsere Druckerpatronen bei einem Alternativhersteller, heißt das nicht immer, dass wir ganz neue Druckerpatronen bekommen. Denn jeder Druckerhersteller hat patentierte Druckköpfe. Bei Canon-Druckern sind die Druckköpfe im Gerät und nicht in den Patronen – die Patronen dafür können also durchaus völlig neu sein. Bei Herstellern wie zum Beispiel Hewlett Parker dagegen, sind die Druckköpfe in den Patronen – ein Nachbau passender Patronen bedeutet also in jedem Fall eine Patentverletzung. Darum kaufen wir bei Alternativherstellern für solche Drucker immer nachgefüllte Druckerpatronen.
Eine andere Alternative ist, die Tintenpatronen selber nachzufüllen. Zwar ist das kein Hexenwerk, aber ein Mirkowellengericht, für das kein Rezept notwendig ist, ist es eben auch nicht. Das Rezept ist diesem Fall natürlich die Nachfüllanleitung. Wenn wir uns an diese Anleitung halten, die Feinheiten der Patrone beachten, sorgfältig mit dem Material umgehen und über ein bisschen handwerkliches Geschick verfügen, ist das Nachfüllen, vor allem mit ein wenig Übung, kein Problem. So können wir auf jeden Fall eine Menge Geld sparen!